Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

Nun also gibt es den nächsten Tag, wo Frauen besonders ins Rechte Licht gestellt werden. Gewalt gegen Frauen.

Wo sind die Jungen und Männer? Geht es der Familienministerin nur um Frauen oder was ist bei ihr los? Sollte nicht auch das andere Geschlecht inkludiert werden? Auch Jungen und Männer erleben das, was hier gerade bei Frauen so extrem hervorgehoben wird. Sie werden genauso misshandelt, unterdrückt, Diskriminiert und auch sexuell missbraucht. Warum gibt es darüber keine Studien?Oder gibt es die und werden aber nicht veröffentlicht aus welchen Gründen auch immer?

Mir persönlich gibt das zu denken.In welche Richtung wird Kristina Schröder letzten Endes gehen?Wird sie sich nun wirklich-wie schon öfters gesagt-endlich auch mal um die Belange und Bedürfnisse der Jungen und Männer kümmern?Lassen wir uns mal von ihr-hoffentlich positiv-überraschen!

>Besonders geht es Familienministerin Kristina Schröder um die „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland“. Auf der Fachtagung „Nein zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Einrichtungen“ werden diese Ergebnisse heute (Dienstag) in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen mit Behinderungen viel öfter in ihrem Leben Gewalt erfahren, als andere Frauen und Mädchen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, bei der Eröffnung der Fachtagung. „Besonders alarmierend ist, dass Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung zwei- bis dreimal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt waren als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Auch im Erwachsenenleben erfahren sie überdurchschnittlich häufig sexuelle Übergriffe und Gewalt. Frauen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben und arbeiten, sind in hohem Maße Gewalt ausgesetzt.“

Wesentliche Ergebnisse sind:

* Frauen mit Behinderungen haben ein stark erhöhtes Risiko Opfer von Gewalt

zu werden: Mit 58 bis 75 Prozent haben fast doppelt so viele Frauen im

Erwachsenenalter körperliche Gewalt erlebt als Frauen im

Bevölkerungsdurchschnitt (mit 35 Prozent).

* Von sexueller Gewalt im Erwachsenenleben waren die Frauen der Befragung

etwa zwei- bis dreimal häufiger betroffen als der weibliche

Bevölkerungsdurchschnitt (21 bis 44 Prozent versus 13 Prozent).

* Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend tragen maßgeblich zu späteren

gesundheitlichen und psychischen Belastungen im Lebensverlauf bei: Sexuelle

Übergriffe in Kindheit und Jugend durch Erwachsene gaben 20 bis 34 Prozent

der befragten Frauen. Sie waren damit etwa zwei- bis dreimal häufiger davon

betroffen als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (zehn Prozent).

* Psychische Gewalt und psychisch verletzende Handlungen in Kindheit und

Jugend durch Eltern haben etwa 50 bis 60 Prozent der befragten Frauen

erlebt (im Vergleich zu 36 Prozent der Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt).<

Dieses sind nur Auszüge aus der eben veröffentlichen Pressemitteilung Nr. 103/2011.

Mehr unter www.bmfsfj.de     http://www.bmfsfj.de.

Die Kurzfassung der Studie, die erst zu Beginn 2012 vollständig veröffentlicht wird, sowie Weiterführende Informationen finden Sie unter

www.uni-bielefeld.de/IFF/for/zentrale_ergebnisse_kurzfassung.pdf

http://www.uni-bielefeld.de/IFF/for/zentrale_ergebnisse_kurzfassung.pdf

Kommentare zu: "Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November" (1)

  1. Mahlzeit, ich bin mal so frech und poste was auf deiner Seite. Sieht schoen aus! Ich nutze auch WordPress seit kurzem einige Dinge verstehe ich aber noch nicht so ganz. Deine Seite ist mir da immer eine gute Anregung. Weiter so!

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