Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

Ich mache ganz gerne mal einen Gedanken Blitzer in die Vergangenheit. Was mir in letzter Zeit immer öfters passiert. Dann gedenke ich jener Zeit, als man selber noch gerade zwanzig oder so war. Kennen Sie das auch so? Man „erwischt“ sich dabei und muss schmunzeln. Viele sagen dann zB auch, wie schön und anders alles damals war. Die gute alte Zeit…

Dann überlege ich so für mich, ob denn wirklich damals alles so eitel Sonnenschein war. War es echt so viel anders als heute? Sollte man nicht einfach die Vergangenheit ruhen lassen können und nach vorne schauen? Rückblenden sind erlaubt – aber sich nicht mit aller Macht daran um jeden Preis festhalten zu müssen, mag für einige nicht leicht sein. Aber gerade das bringt einen Menschen meiner Meinung erst weiter.

Das was früher mal war, war zu jener Zeit aktuell. Es war bestimmt richtig und gut. Nur haben wir uns mit den Jahren genauso verändert wie alles um uns. Wir sind älter – reifer – ruhiger geworden. Wir haben uns weiterentwickelt- sind nicht stehen geblieben in der Vergangenheit, sondern sind mutig einen Schritt nach dem anderen weiter gegangen auf eine ungewisse Zukunft. Haben uns allen neuem gestellt – uns darauf eingelassen, weil wir eingesehen haben, dass es uns nichts bringt, nur zurück zu schauen. Nach vorne zu gehen – loszulassen vom alten Denken, dass uns die Gesellschaft aufgebürdet hat.

Leider aber gibt es Menschen, die sich daran festklammern und keine Veränderungen zulassen können. Die versuchen, die Vergangenheit am Leben zu erhalten. Die nicht einsichtig sind – nicht zugeben zu wollen, das es Zeit wird, dass neue Strukturen manchmal sehr nützlich und hilfreich sind. Sie haben Angst vor dem neuen – unbekannten und wollen das alte krampfhaft am Leben erhalten. Weil ihnen die weit – und Einsicht fehlt.

Es sind derer nur wenige, die sich dem ganzen nicht stellen wollen. Die nicht realisieren, dass neues nicht nur heilsam sein, sondern einen weit nach vorne bringen könnte. Neue Dinge auszuprobieren – darauf wollen sie sich niemals einlassen. Sie sind festgewurzelt in der Vergangenheit. Ich nenne sie die Dinosaurier. Denn die sind ja bekannter weise vor langer Zeit ausgestorben. Nur noch winzige Spuren sind übrig geblieben von ihnen. Sie sind alt – hässlich mit den Jahren geworden. Tummeln sich in einem Becken voller Hass, Neid und Missgunst.

Sie sind verbittert geworden, weil sie nur noch kurz an die Oberfläche geholt werden als Lückenbüßer. Kaum noch einer reißt sich um sie. Einige wenige haben sich noch um sie gescharrt- weil sie von der Epidemie der Dummheit und Ignoranz angesteckt worden sind. Diese Menschen werden aber recht bald sehen, dass man sich der Zukunft niemals auf lange Sicht verweigern kann.

Verheerende Kriege werden von dieser doch recht kleinen Gruppe angezettelt – werden unterschwellig entfacht und lodern kurz auf. Zwischen Torte und Kaffee werden Streitpläne entwickelt. Teilsiege werden verbucht und abgehakt. Auf Kosten anderer Menschen feiern sie sich gegenseitig mit Champagner. Sie haben nur das eine im Auge: Wie können wir unsere geliebte alte Welt retten vor dem Rest der Welt? Vor den Erneuerungen der Zukunft? So unter dem Motto: Hoch lebe die Vergangenheit!

Wollen wir das wirklich zulassen, dass sich eine winzige Streitmacht so breit machen kann? Wollen wir nicht lieber mutig nach vorne schauen und uns sagen: Hoch lebe die Gegenwart und Zukunft?

Ich freue mich auf alles Neue – finde es spannend miterleben zu dürfen, wie sich alles bewegt und verändert. Wozu gehören Sie?

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