Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

01.03.2012

Österreich

Die Verletzung des Vaters

Raoul Schrott thematisiert in seiner Erzählung „Das schweigsame Kind“ das Obsorgerecht in Österreich. Ein Gespräch über Väter, die nicht Väter sein dürfen.

Zuletzt zettelten Sie eine Debatte über Homer an. In Ihrem neuen Buch geht es um einen Vater, der sein Kind nicht sehen darf und dabei zu Grunde geht. Was hat Sie zu dem tagespolitischen Thema veranlasst?

Raoul Schrott: Das österreichische Sorgerecht, das eine Apartheid zwischen Vätern und Kindern praktiziert, ist mehr als Tagespolitik. Es ist ein gesellschaftlicher Missstand, vergleichbar der Diskriminierung der Frauen vor 1968. Als Vater macht mich dieses Unrecht betroffen. Als Schriftsteller bringt es mich dazu, von den – meist tabuisierten – Verstrickungen zu erzählen: von Elend, Liebe und Gewalt. Es ist eine Tragik, die einem täglich begegnet; es genügt mit einem der betroffenen Väter am Spielplatz zu reden….

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Freizeit/4402725-2/die-verletzung-des-vaters.csp

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: