Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

Beiträge mit Schlagwort ‘Birgit Kelle’

Gender du kannst mich mal

Was nennen die Menschen am liebsten dumm?
Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
(Marie Ebner-Eschenbach)
Gendersprache, Gendermenschen, Genderideologie, Genderstudies-überall taucht dieses Wort auf. Immer mehr wird Gegendert. Überwiegend im Zusammenhang mit Frauen wird es benutzt.
Gender-Mainstreaming ist ein Wort das es erst seit 1985 gibt. Auf der dritten Un- Welt-Frauenkonferenz in Nairobi diskutierten sie damals über diesen Begriff und seit 1995 ist er in aller Munde.
Aber was bedeutet dieses doch scheinbar so gewichtige Wort für die Menschheit? Und was hat das für Auswirkungen auf uns alle? Und vor allem dies: wie kann man diesen Irrsinn stoppen?
Grob übersetzt heißt es ja Gender „Soziales Geschlecht“ und Mainstreaming „Hauptströmung“. Dadurch dass Feministinnen dieses Wort so häufig benutzen ist es zu einem „Unwort“ gegen die Männer geworden. Denn wenn es ursprünglich als „Gleichstellung der Geschlechter“ erfunden worden ist, findet durch besagte Frauengruppe ein regelrechter Missbrauch statt. Eine Umverteilung zu Gunsten einer Geschlechtergruppe-der Frauen.

Hier geht der Text weiter:

Gender du kannst mich mal

Gedanken zum Buch „Dann mach doch die Bluse zu !“

Mit großem schmunzeln las ich schon den Titel-war sofort wieder mitten im Geschehen vom Anfang des Jahres. Die Sexismus-Debatte (auch der Fall Brüderle genannt), die ja durch einen #Aufschrei auf Twitter begann, geht in die nächste Runde. Wenn man gedacht hätte, es ist nun endlich ausgestanden, kommt eine Frau und schreibt ein Buch darüber. Der Titel steht für sich: „Dann mach doch die Bluse zu“ – die Autorin Birgit Kelle ist schon seit längerem in aller Munde. Sie hatte vor etlichen Monaten den großen Wurf mit einem Artikel gemacht, der innerhalb kürzester Zeit den Server zum Sprengen drohte.

Zwei junge Frauen waren der Meinung, dass ein Mann keine Komplimente machen dürfe über den Ausschnitt einer Frau. Dabei hatte eine dieser besagten Frauen eineinhalb Jahre zuvor gerade darüber in einem Artikel geschrieben und regte sich dann aber auf.

Dirndltauglich

Wie das zusammen passen sollte, verstand ich nicht so ganz. Sehr widersprüchlich-sie wollte Aussehen erregen damit und das hat wunderbar geklappt. Sie wurde in viele Talk-Sendungen eingeladen.

Hatte sie eventuell gedacht, dass ihr damaliger Artikel etwa unter den Tisch fallen würde und keiner den gelesen hätte? Na ja, ich fand es lustig. Ob Ilse Aigner das so fand-ich weiß es nicht-denn um sie ging es damals. Und mal ganz unter uns: Sie sah doch mit ihrem Dirndl mächtig gut aus-oder?

Ich fragte mich dann, wie sich nun die Männer fühlen müssten. Ein nettes Kompliment so zu verreißen ist nicht meine Mentalität. Ich freue mich darüber, wenn mir jemand etwas Schönes sagt-sei es an einer Bar oder bei einem Kaffee. Männer werden doch nun sicherlich sehr verunsichert sein. Wo fängt es an und wo hört es auf, Sexuell belästigt zu werden? Ich meine dass das jede/r für sich ausmachen sollte. Es ist doch ganz einfach-alle Menschen haben eine eigene Grenze und Empfinden dafür. Brauche ich da so junge Frauen, die mir vorschreiben wollen, wo meine persönliche Grenze ist? Ganz entschieden: NEIN!

Birgit Kelle nun hatte perfekt gekontert und genau das geschrieben, was viele die ich kenne denke.

Hier nach zu lesen:  http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus

Und nun sogar ein ganzes Buch geschrieben hat, dass natürlich der totale Aufreger für diese Frauen sein muss, die die Affäre unterstützt haben.

Frau Kelle steht für all das, was scheinbar viele Frauen für unwürdig halten. Sie ist vierfache Mutter und ist für jedes ihrer Kinder drei Jahre zu Hause geblieben. Was ist daran so schlecht? Hat es den Kindern, ihrem Mann und ihrer Karriere geschadet? Ich würde mal sagen: NEIN!

Denn wenn eine Frau sich dafür entscheidet, für ihre Kinder eine gewisse Zeit da zu sein, wird das denen doch eher gut tun als schaden. Also warum verteufeln diese Frauen, die mit größter Wahrscheinlichkeit noch nicht mal selber Kinder haben, diese Lebensform?

Was treibt sie so sehr an, dass es den Anschein hat, sie würden (trotz Behauptungen und Beteuerungen) die Männer eher hassen statt lieben? Unter uns gesagt-ich möchte das überhaupt nicht wissen von diesen jungen Dinger, die meinen für uns Frauen zu sprechen. (Erinnerte mich gleich an „unsere“ Möchtegern-Aufklärerin Alice Schwarzer…) Der #Aufschrei hat einfach nur genervt und diese Damen erst recht. Mir hat es gereicht und freute mich umso mehr, dass endlich jemand aufsteht und sagt, was Fakt  ist.

Auf ganzen 211 Seiten erklärt uns Birgit Kelle sehr ausführlich, was sie denkt und fühlt. Wenn ich nun anfangen würde, aus dem Buch einiges zu zitieren, dann müsste ich eigentlich nur das ganze komplett kopieren. Denn mal ganz ehrlich: Es hätte mein Buch sein können-sie spricht auf teilweise ernsthafte wie auch auf humorvolle Art aus, was ich schon immer dachte.

Also wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich es nach zu holen. Denn nur so kann man sich ein eigenes Bild davon machen, was es ausmacht, Frau-Mutter-Ehefrau und auch noch Berufstätig zu sein. Macht euch schlau und tut euch Birgit Kelles Statements an-ganz sicher werdet ihr es überleben!

Birgit Kelle als Hexe?

Hassattacken nach „hart aber fair“: WDR-Mitarbeiter will Birgit Kelle als Hexe verbrennen

Die gestern Abend ausgestrahlte „Hart-aber-Fair“-Sendung zum Thema Gleichberechtigung für Homosexuelle (hier online) habe ich mit Interesse gesehen. Wer meine Veröffentlichungen zum Thema Sexualität kennt, den wird es nicht wundern, dass ich diesmal weniger der von mir sonst geschätzten Birgit Kelle zugeneigt habe als dem schwulen CDU-Abgeordneten Stefan Kaufmann, Ralph Morgenstern und den lesbischen Entertainerin Lucy Diakovska. (Den Theologen Martin Lohmann fand ich für das Jahr 2012 doch sehr befremdlich.) Immerhin war ich beruhigt, dass sich Birgit Kelle durch keinerlei funadamentalistisches Gegeifer profilierte, sondern Respekt und Sympathie für ihre homosexuellen Gesprächspartner erkennen ließ und lediglich nüchtern darauf hinwies, dass es dem aktuellen Forschungsstand für ein Kind besser sei, eine Mutter und einen Vater zu haben, aber auch bereitwillig einräumte, dass diese Frage in keiner Weise geklärt ist, da es einfach noch viel zu wenige vergleichende Studien gibt. Schließlich sind Kinder, die von homosexuellen Paaren aufgezogen werden, eine recht neue Erscheinung. Auch wenn man Birgit Kelles Einschätzung in dieser Frage nicht teilt, entsprachen ihre Beiträge denen, die in einer Sachdiskussion üblich sind. Soweit erschien mir die Sendung gestern eigentlich wie eine Standard-Talkshow, und ich bin auch zuversichtlich dass die Gleichberechtigung für homosexuelle Paare zur Not durch das Bundesverfassungsgericht vollständig durchgesetzt werden wird – in den letzten Jahren wurde schließlich eine Benachteiligung nach der anderen abgebaut. Es gab insofern keinen Grund, die Sendung auf Genderama noch mal zum Thema zu machen.

Bis Birgit Kelle auf ihrer Facebook-Seite heute über die Reaktionen berichtete, die sie nach der Sendung erreicht hatten bzw. manche Leser ihre Rückmeldungen selbst auf Birgit Kelles Facebook-Seite stellten. Dazu gehörten, beides zusammengenommen, die folgenden: „Nazitussi … ich wünsch Ihnen die Hölle auf Erden … gehen Sie zurück ins 16., 17., 18. Jahrhundert, nach Rumänien … ich wünsch Ihnen schwule Kinder … bei Frauen wie Ihnen müssen Männer ja schwul werden … Ihre Kinder, ihr Mann tun mir leid … Sie sind eine Schande für die Gesellschaft … Ich fand Sie so scheiße, dass mir der ganze Körper wehtat … für den Auftritt kommen Sie in die Hölle … der sollte man die Kinder wegnehmen … der gehört eine über den Kopf geklöppelt … das Bedürfnis, Birgit Kelle eine zu scheuern … zeitgeist? ja! haben sie! hitlers zeitgeist! … Sie sind nicht besser als die NAZIS … Frauen wie sie gehören nicht in die öffentlichkeit … Man sollte ihnen wirklich garnichtmehr zuhören sondern sie einfach immer ausbuhen wenn sies Maul aufmachen! Sie sind zum Kotzen!! … unglaublich, was für eine ekelhafte frau sie sind, mir fehlen die worte … sind denn ale Ihre Kinder,von dem gleichen Mann ???“ Und was mancher im Kampf für eine tolerante, liberale Gesellschaft sonst so von sich gibt. Nur Einzelstimmen versuchten, die eigene Fraktion zu mäßigen: „Ganz ehrlich Leute. Einige manipulieren sich grad selbst und somit auch den Kern der Sache. Denkt erstmal nach, bevor ihr was und vorallem was ihr von euch gebt. Da kommt in mir fast ein Fremdschämen auf …“

Besonders pikant war ein Twitter-Screenshot, den einer der Besucher von Birgit Kelles Facebook-Seite online stellte. Alex Nieschwietz, Journalist beim Westdeutschen Rundfunk (1LIVE), twitterte dem zufolge: „ich glaub frau kelle ist eine hexe! HEXE! VERBRENNEN!“ Eine Dame namens Sabine Heinrich twittert zurück: „alex? twitter? öffentlich?“ Darauf Alex Nieschwietz: „ich war zu wütend … lass meine wut jetzt aber wieder am ego-shooter anner x-box aus“. Trockener Kommentar Birgit Kelles auf ihrer Facebook-Seite: „Jetzt sind wir definitiv im Mittelalter angekommen.“

Die Hassattacken gegen Birgit Kelle und der Twitter-Screenshot werden derzeit auf diversen rechten und katholischen Websites verbreitet. Für jeden, der Homosexuelle schon immer als einen Haufen durchgeknallter Hysteriker zeichnen wollte, sind sie die beste Steilvorlage, die man sich denken kann. Mindestens ebenso irritierend ist allerdings, dass in unseren Medien vor allem jene Menschen zu landen scheinen, die sich mit der Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen ausgesprochen schwer tun. Auch auf Spiegel-Online poltert heute Arno Frank, dass über bestimmte Streitfragen noch nicht einmal diskutiert werde dürfe, denn: „Es nervt.“ Die liberale Gesellschaft, für die einerseits lautstark eingetreten wird, wird damit im selben Atemzug ebenso lautstark wieder eingerissen. Hinter den Trümmern sichtbar werden Doppelmoral und Heuchelei.

http://genderama.blogspot.de/2012/12/hassattacken-nach-hart-aber-fair-wdr.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

 

Nach außen Gleichstellung,nach innen Feminismus

Birgit Kelle,freie Journalistin und Mutter von 4 Kindern,schreibt hier (endlich)ganz offen über Gleichstellung.Ihr Fazit:

SEIT 15 JAHREN IST DIE  GLEICHSTELLUNGSPOLITIK

(GENDER-MAINSTREAMING)EU-WEIT VERBINDLICH FESTGESCHRIEBEN.

DOCH ES WAR EINE MOGELPACKUNG.

Focus-32-2012-Nach außen Gleichstellung-von innen Feminismus-Birgtit Kelle

Frauen im Rollenstress: Kindersegen oder Berufserfolg?

Frauen im Rollenstress:
Kindersegen oder Berufserfolg?

Frauen in Deutschland bleiben im europäischen Vergleich besonders häufig zuhause oder arbeiten nur in Teilzeit, um ihre Kinder zu erziehen. Der Streit um das von der CSU geforderte Betreuungsgeld droht die  Regierungskoalition zu spalten. Kritiker sprechen von einer „Herdprämie“. Ist die Debatte um Emanzipation und Gleichberechtigung von gestern? Oder sind die Frauen, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben, feige, wie unser Gast Bascha Mika meint? Und wo bleiben dabei die Väter?

Frauen im Rollenstress: Kindersegen oder Berufserfolg?
Marktkirche Hannover:
19.7.2012, 19 Uhr
Phoenix:
29.7.2012 13.00 Uhr
29.7.2012 24.00 Uhr
MIT:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017
> Dr. Klaus Zeh,
Präsident des Deutschen Familienverbandes
> Prof. Bascha Mika,
Publizistin
> Birgit Kelle,
Journalistin

Gleichberechtigung

Käßmann: Vielfalt statt Rollenklischees

Margot Käßmann fordert mehr Kita-Plätze.

Margot Käßmann war Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die vierfache Mutter weiß, wie schwer es ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Nach der Geburt ihres ersten Kindes dauerte es zehn Jahre, bis sie eine volle Stelle bekam. In Deutschland gäbe es nicht genügend Kita-Plätze um Frauen eine echte Wahlfreiheit zu geben, meint sie. „Es gibt tiefsitzende Rollenbilder in uns allen“, mahnt Käßmann. Der Mann, der zu Hause die Kinder betreut, gelte als Weichei. Die Frau, die Vollzeit arbeite anstatt ihre Kinder zu betreuen werde schnell als Rabenmutter abgestempelt. Dabei gebe es bereits in der Bibel ganz vielfältige Frauen- und Mutterrollen.

Für Wahlfreiheit

Zeh: Mutterliebe hängt nicht vom Geldbeutel ab

CDU-Politiker Klaus Zeh ist vom Erfolg des Betreuungsgeldes überzeugt.

Der CDU-Politiker Klaus Zeh führte als Familienmister 2006 in Thüringen das Betreuungsgeld ein. Heute kämpft er als Präsident des Deutschen Familienverbandes für eine bundesweite Einführung. Er möchte mit den Vorurteilen gegenüber sozial schwachen Eltern aufräumen. „Mutterliebe hängt doch nicht vom Geldbeutel ab“, sagt Zeh. Für kleine Kinder unter drei Jahren sei Bindung wichtiger als Bildung.

Kinder und Karriere

Mika: Frauen machen sich zu „Komplizen der Männer“

Bascha Mika kritisiert die „Feigheit der Frauen“

Bascha Mika ist Publizistin. Die frühere taz-Chefin kritisiert, dass Frauen einknickten und bei ihren Kindern zu Hause blieben, statt ihren Berufsweg zu gehen. In ihrem Buch „Die Feigheit der Frauen“ beschreibt Mika, wie sich Frauen zu Komplizen der Männer machten. Mika ist überzeugt, dass es tiefsitzende Rollenbilder in unserer Gesellschaft gebe, die es zu überwinden gelte. Kinderbetreuung ist für sie eine Gemeinschaftsaufgabe von Mutter und Vater – und das bitte auf Augenhöhe.

Mütter und Gesellschaft

Kelle: Kinder sind kein Klotz am Bein

Birgit Kelle ist stolz auf ihre Mutterrolle.

Birgit Kelle ist für jedes ihrer vier Kinder drei Jahre zu Hause geblieben. Sie sagt: Die Liebe der Mutter ist das Wichtigste für ein Kind. Die Gesellschaft solle das endlich akzeptieren und aufhören, Mütter zurück in den Beruf zu drängen. „Was wir brauchen, ist eine neue Mütterpolitik, denn Mütter sind als Verliererinnen der Frauenbewegung zurückgelassen worden“, sagt die Publizistin und kritisiert, dass Kinder heute vor allem als Klotz am Bein gesehen würden. Das Leben einer Frau würde erst dann als erfolgreich betrachtet, wenn sich ihr Lebenslauf dem des Mannes am meisten angeglichen habe.

http://www.tacheles.tv/aktuell/familienbilder/

Schlagwörter-Wolke

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