Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

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Lied vom Heiligen Nikolaus

Lied vom Heiligen Nikolaus

(aus „Des Knaben Wunderhorn“)

 

Vater:

Höret, ihr Kindlein, ich habe vernommen,

daß Sankt Niklas werde kommen

aus Moskau, wo er gehalten wert

und als ein Heiliger wird verehrt.

Er ist bereits schon auf der Fahrt,

zu besuchen die Schuljugend zart,

zu sehn, was die kleinen Mägdlein und Knaben

in diesem Jahre gelernet haben

im Beten, Schreiben, Singen und Lesen,

auch ob sie sind hübsch fromm gewesen.

Er hat auch in seinem Sack verschlossen

Gar schöne Sachen, geschnitzt und gegossen;

Den Kindern, welche hübsch fromm wären,

will er solch schöne Sachen verehren.

Kind:

Ich bitte dich, Sankt Niklas, sehr,

in meinem Hause auch einkehr`!

Bring Bücher, Kleider und auch Schuh

Und noch viel schöne Sachen dazu,

so will ich lernen wohl

und fromm sein, wie ich soll.

Amen.

Bücher sind cool

Als ich ein Kind war, bekam ich unheimlich viele Bücher geschenkt. Überall, wo ich dann war, traf man mich mit einem Buch an. Ich las und las und las…ÜBERALL!

So füllten sich im Laufe meines Lebens meine Regale mit all den ganzen dicken und dünnen, wichtigen und auch manches Mal auch unwichtigeren Büchern. Zuerst waren es Bilderbücherbücher, dann bekam ich solche, mit denen ich als Unterstützung lesen lernte.

Dann fing ich an, mir selber welche zu kaufen. Krimis, Romane, Erlebnisberichte, Biografien, Bildbände…einfach querbeet. Nun habe ich so viele Bücher, dass bei meinem letzten Umzug meine Helfer am Stöhnen waren, als sie mir meine Bücherkisten in die vierte Etage tragen durften…(sie haben es aber ganz gut überlebt-soweit ich weiß!!!)

Ich war(und bin) sowohl meinen Eltern wie auch all den anderen Leuten, die sie mir schenkten, sehr dankbar, denn sie haben mich immer begleitet. Und auch geholfen haben sie mir viel, denn Lesen Bildet-macht schlau.

Bei meinen Kindern später folgte ich meinen Eltern und schenkte meinen Kindern auch Bücher. Und stellte ihnen (Altermäßig) meine Bücher zur Verfügung. Auch sie wussten es zu schätzen. Und heute – tja – nun geben sie es sogar schon ihren Kindern mit auf den Weg.

Ich finde es immer noch für mich wichtig. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich in einen Buchladen gehe. Umgeben von Büchern…förmlich umzingelt zu sein. Ich brauche das sogar…es würde etwas sonst fehlen in meinem Leben.

Ein Buch in den Händen zu halten, bedeutet mir viel. Das Rascheln der Seiten beim Umblättern. Die richtige Seite wiederzufinden, wenn sich das Buch zugeklappt hat ohne Ankündigung…es geht halt nichts über ein bisschen Auszeit. Abends auf dem Sofa oder später dann im Bett mit einem heißen Tee oder einem Glas Rotwein sitze ich dann und lese…so wie früher…

Wenn Sie eine gute Beziehung zum Lesen und zu Büchern haben, dann geben Sie es Ihren Kindern weiter. Sie werden sehen, wie viel Spaß es Ihren Kindern macht, wenn Sie sich die Zeit nehmen, es am Abend mit ihnen zu lesen oder-wenn sie noch zu klein sind – vorlesen. Meine Kinder liebten das-sie freuten sich schon den ganzen Tag auf die Fortsetzung des Märchens oder Geschichte. Einfach unbeschreiblich- ich sehe noch heute die leuchtenden Augen vor mir…

Was sind Ihre Erfahrungen mit Büchern? Haben Sie auch diese Möglichkeit erhalten so wie ich? Lesen Sie auch heute noch ein gutes Buch? Welches war Ihr letztes gelesene? Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Buch?

Ich wünsche Ihnen diese tolle Erfahrung mit Ihren Kindern/Enkeln und ein FRÖHLICHES LESEN!

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