Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

Beiträge mit Schlagwort ‘Gericht’

Das „Kindeswohl“ ist eine leere Floskel

Von Peter Kees
Beitrag vom 26.06.2015

 

 
Wenn Eltern sich trennen, leiden die Kinder – und Familiengerichte müssen retten, was zu retten ist. Soweit die Theorie. Doch in Wirklichkeit, sagt der Künstler und Publizist Peter Kees, sorgen die Gerichte oft dafür, dass der Schaden noch größer wird.

 
Selbstoptimierung und Narzissmus sind die Kennzeichen unserer modernen Gesellschaft. Das Ich steht hoch im Kurs, Trennungen sind an der Tagesordnung, das Modell der klassischen Familie löst sich immer weiter auf. Und nur den wenigsten Eltern gelingt es, nach der Trennungen gleichberechtigt für ihre Sprösslinge zu sorgen.

 
Auch meine Tochter, inzwischen zweieinhalb Jahre alt, wird zusehends zerrissen von solch einem elterlichen Konflikt. Nur vor Gericht konnte ich erstreiten, dass sie mich und damit ihren Vater inzwischen dreieinhalb Stunden in der Woche sehen darf. Aber selbst dieser Umgang findet nicht regelmäßig statt, obwohl Studien längst belegen, dass ein möglichst häufiger Umgang mit beiden Elternteilen Kinder am besten fördert.

 
Beim Umgangsrecht ist es in Ländern wie Schweden, Belgien oder Australien längst üblich, dass sich beide Elternteile im sogenannten Wechselmodell um ihre Kleinen kümmern. Deutschland hinkt hinterher. Erst im Januar wurde Deutschland vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte deshalb verurteilt: Das Umgangsrecht sei zu lasch, die Gesetze lückenhaft.

 
Und hier gibt es das ganze weiter zu lesen und wer möchte auch zu hören:
http://www.deutschlandradiokultur.de/familienrecht-das-kindeswohl-ist-eine-leere-floskel.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=323613

„Mein Vater ist ein Samenspender“

„Mein Vater ist ein Samenspender“

Sarah P. (21) will den Namen ihres Erzeugers erfahren

Sarah P., 21, streitet vor Gericht um das Recht, den Namen ihres Erzeugers zu erfahren. Sie hat gute Chancen zu gewinnen. Das Urteil könnte Tausende Samenspender aus ihrer Anonymität reißen.

Der Satz, der im Leben von Sarah P. so vieles veränderte, fiel an einem Samstag vor drei Jahren.

Es war gegen Abend und die damals 18-Jährige lernte gerade für eine Mathe-Klausur, als ihre Mutter sie bat, ins Wohnzimmer zu kommen. „Dein Papa ist nicht dein Papa“, presste die Mutter hervor, halb weinend, halb lachend, nervös und mit der Situation überfordert. „Wie meinst du das?“, fragte die Schülerin.

„Du bist durch eine Samenspende entstanden. Der Mann, den du Vater nennst, ist unfruchtbar.“

Hier geht es zum Artikel:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/samenspende/mein-vater-ist-ein-samenspender-27973106.bild.html

US-Behörde sieht Vaterschaft

Samenspender soll zahlen

Mit seiner Samenspende wollte ein US-Amerikaner 2009 einem lesbischen Paar helfen ein Kind zu bekommen. Jetzt verlangt eine Behörde in Kansas, dass der Mann Unterhalt zahlen soll, denn die Samenspende wurde nicht von einem Arzt injiziert.

In den USA hat ein Samenspender Medienberichten zufolge rund drei Jahre nach der edlen Tat für ihn völlig überraschend eine behördliche Aufforderung zur Zahlung von 6000 Dollar Kindesunterhalt erhalten.

William Marotta hatte nach eigenen Angaben 2009 auf die Anzeige eines lesbischen Paares im Internet reagiert. Der Kinderwunsch der Frauen habe ihn „fasziniert“, sagte der 46-Jährige dem Sender CNN. Nach Beratungen mit seiner Frau und einem Treffen mit dem lesbischen Paar habe er sich einverstanden erklärt und seinen Samen sogar ohne Annahme der angebotenen 50 Dollar gespendet. Dabei seien für den Fall einer erfolgreichen Befruchtung alle elterlichen Verpflichtungen vertraglich ausgeschlossen worden.

Zum weiteren Lesen:

http://www.n-tv.de/panorama/Samenspender-soll-zahlen-article9893491.html

Und hier geht es endlich auch mal gerecht zu:

Kuckucksmutter zu 30.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt – Gericht setzt den Schmerz mit dem Verlust eines Kindes durch einen tödlichen Unfall gleich

Am 11.01.2013 sprach ein englisches Gericht ein sensationelles Urteil gegen die Kuckucksmutter Helen Rodwell, welche ihrem damaligen Mann zwei Kinder untergeschoben hatte. Das Gericht befand, dass das Unterschieben eines Kindes und die Aufdeckung dessen, vergleichbar mit dem Verlust eines Kindes durch einen Unfall ist. Dem entsprechend wurde sie für beide Fälle der Kindesunterschiebung zu je 12.500 britischen Pfund (je ca. 15.000 Euro) verurteilt. Hinzu hat sie die Kosten in Höhe von 25.000 britischen Pfund (ca. 30.000 Euro) dem Scheinvater zu erstatten und die eheliche Wohnung räumen, welche nun zum Verkauf steht.

Neugierig geworden-dann geht’s hier lang:

http://kuckucksvater.wordpress.com/2013/01/14/kuckucksmutter-zu-30-000-euro-schmerzengeld-verurteilt-gericht-setzt-den-schmerz-mit-dem-verlust-eines-kindes-durch-einen-todlichen-unfall-gleich/

Samenspender soll Vater werden

8. Januar 2013 11:14

Prozess in Kansas

Samenspender soll Vater werden

Er hat einem lesbischen Paar sein Sperma gespendet – vier Jahre später soll er plötzlich für den Unterhalt seiner leiblichen Tochter aufkommen. Der US-Amerikaner William Marotta kämpft vor Gericht für seine Rechte als Samenspender.

Von Felicitas Kock

David Wozniak bekommt es im kanadischen Film „Starbuck“ mit der Angst zu tun, als er erfährt, dass durch seine Samenspenden mehr als 500 Kinder gezeugt wurden – und dass 142 von ihnen ein Kennenlernen mit ihrem biologischen Vater erzwingen wollen. Die Geschichte um den chaotischen Samenspender zog 2012 Millionen Zuschauer in die Kinos. Mit viel Humor näherte sich der Film der Frage an: Was passiert, wenn ein Mann, der Samen gespendet hat, mit seinen leiblichen Kindern konfrontiert wird?

Wie wenig humorvoll diese Frage im realen Leben beantwortet werden kann, zeigt nun der Fall des US-Amerikaners William Marotta. Der 46-Jährige sollte ursprünglich an diesem Dienstag vor Gericht um sein Recht als ehemaliger Samenspender kämpfen. Kurzfristig wurde der Prozessbeginn jetzt auf 9. April verschoben. Als Grund gab das Gericht Terminprobleme an. Marotta wird dabei keinen Heerscharen von Kindern gegenüberstehen. Es geht nur um ein dreijähriges Mädchen, um dessen lesbische Mütter, und um die Familienbehörde des US-Bundesstaates Kansas. Die Behörde will Marotta als Vater des Mädchens anerkennen lassen und dadurch zu Unterhaltszahlungen verpflichten.

Aber von vorne.

William Marotta spendet sein Sperma 2009 einem lesbischen Paar, nachdem er ein Gesuch der beiden Frauen auf der Online-Plattform Craigslist gelesen hat. Angela Bauer und Jennifer Schreiner sind zu dem Zeitpunkt acht Jahre zusammen und haben bereits mehrere Kinder adoptiert – die perfekten Eltern, wie es scheint.

Kein Name, keine finanzielle Unterstützung

Doch kurz nachdem Schreiner ein kleines Mädchen zur Welt bringt, trennt sich das Paar. Sie sorgen weiterhin gemeinsam für die Kinder – bis Bauer schwer erkrankt und ihren Job aufgeben muss. Weil die Krankheit schnell auch zur finanziellen Belastung wird, wenden sich die Frauen an den Staat.

Das Amt für Kinder und Familien (Department for Children and Families, DCF) will zunächst den Namen des Samenspenders wissen. Kein Name, keine finanzielle Unterstützung, heißt es. Derart unter Druck gesetzt gibt Schreiner die Information heraus. Unmittelbar danach meldet sich die Behörde bei Marotta und fordert ihn auf, Unterhalt für seine Tochter zu zahlen.

Der Knackpunkt: Marotta und das Paar haben vor der Samenspende ein Dokument unterzeichnet, das den Spender von allen elterlichen Rechten und Pflichten entbindet. Dass er nun Unterhalt zahlen soll, empfindet der 46-Jährige daher als besonders ungerechtfertigt. Auch die beiden Frauen beklagen die Forderungen als abwegig. „Wir werden ihn unterstützen, egal was er unternehmen will“, sagten sie der lokalen Zeitung The Topeka Capital-Journal.

Private Spende – schwierige Rechtslage

Doch der Staat weigert sich, das Dokument anzuerkennen. Laut einer Behördensprecherin ist es notwendig, dass Samenspende und -empfang durch einen zugelassenen Arzt durchgeführt werden. Nur dann sei der Spender offiziell von seinen Vaterpflichten befreit. Wenn die Befruchtung dagegen privat stattfinde, wie im Fall des lesbischen Paars, „bleibt die Frage, wer der Vater des Kindes ist“.

Die Anwälte Marottas betrachten das Gesetz als veraltet, in mehreren anderen US-Bundesstaaten gebe es bereits Regelungen, die einen Samenspender grundsätzlich von der Elternschaft befreien. Andere Juristen sagen, Marotta habe sich selbst in eine rechtlich schwierige Lage manövriert, indem er der privaten künstlichen Befruchtung zustimmte. Jetzt soll der Fall vor Gericht geprüft werden.

Marotta wehrt sich hartnäckig gegen das Vorgehen des Staates. Bereits vor Beginn des Prozesses hat er Tausende Dollar in rechtlichen Beistand investiert. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, das dem gelernten Mechaniker helfen soll, die Ausgaben für den Rechtsstreit zu bewältigen.

Für Marotta reicht die Angelegenheit weit über sein persönliches Schicksal hinaus. Die Themen, um die es geht, stehen im Kreuzfeuer öffentlicher Debatten: Homo-Ehe, Samenspende, Adoptionsrecht. „Wir leben in einem von den Republikanern dominierten Bundesstaat, ich denke es geht hier auch um Politik“, sagt Marotta dem Topeka Capital-Journal. Er warnt davor, dass die Zahl der Samenspender durch den Fall zurückgehen könnte. Sollte das Gericht dem Staat Kansas recht geben, könnte dieser Rückgang drastisch ausfallen.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-in-kansas-samenspender-soll-vater-werden-1.1566877

http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-in-kansas-samenspender-soll-vater-werden-1.1566877-2

Jörg Kachelmann vs Alice Schwarzer

Frohe Botschaften sollten sofort verbreitet werden. Das gilt auch für diese sehr gute Nachricht:
http://www.dwdl.de/nachrichten/34181/jrg_kachelmann_erwirkt_ev_gegen_alice_schwarzer/
Jörg Kachelmann, der in den Medien dank Alice Schwarzer und etlichen anderen überhaupt nicht gut wegkam, hat nun der „großen“ Dame des Feminismus einen Maulkorb verpasst! Endlich stellt sich ein Mann mutig dieser Frau, die einen ja schon lange auf den Keks geht.
Sie ist der Meinung, dass er trotz des Freispruchs immer noch schuldig wäre und das Gericht, das ihn in die Freiheit entließ auch… Was ist eure Meinung dazu?

Liebe ist…

Ich sehe immer gerne Kindern zu, wie sie sich verhalten. Nämlich so ganz unkompliziert. Sie nehmen den anderen so wie er ist. Ohne wenn und/oder aber. Kinderlachen wirkt ansteckend. Gestern ging ich durch meine Stadt. Auf einem Auto las ich folgendes:

KINDERLÄRM IST ZUKUNFTSMUSIK!

Es tat mir gut, so etwas zu lesen, denn so viele Menschen beschweren sich gerade über diese Geräusche. Kinder müssen lachen und toben dürfen. Wie sonst können sie sich denn sonst so entwickeln, dass sie später ein „normaler“ Mensch werden könnten?

Ich habe meine Kinder immer nach draußen geschickt – egal wie das Wetter war. Egal, ob es mal Leute gab, die über das Lachen und Geschrei meiner Kinder meckerten. Zur Antwort gab es meistens das zu hören von mir: „Haben Sie etwa schon vergessen, dass Sie auch mal ein Kind waren?“
Da verstummten doch einige…sie mussten sich besinnen und mir Recht geben. Einem Kind eine – soweit es möglich ist- unbeschwerte Kindheit zu bescheren, ist doch unsere Aufgabe als Erwachsener.

Kinderlachen, herumtoben, laut schreien, einfach Kind sein ist doch das größte was es gibt. Die Kindheit ist die kürzeste Zeit des Lebens. Warum müssen wir ihnen auch noch diese nehmen? So gehört zu einem Kinderglück natürlich auch Vater UND Mutter. Und selbst wenn beide Elternteile sich getrennt haben, dennoch sollte es den Kindern zuliebe möglich sein, es unbeschwert aufwachsen zu lassen.

Dem Kind zu nehmen, was ihm wichtig ist, finde ich nicht richtig. Wenn die Mutter das Sorgerecht erhält nach einer Scheidung/Trennung, ist es ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass dem Kind der Vater NIEMALS fehlen darf. Unter der Trennung der Eltern leidet ein Kind schon genug. Man sollte dem Kind es dann nicht unnötig schwerer machen, als es eh schon hat.

Meistens jedoch ziehen die Elternteile in eine andere Stadt und das Kind wird nicht mal informiert darüber. Einfach über den Köpfen der Kinder wird über das Wohlergehen entschieden. Der leibliche Vater wird in der Regel nur kurz darüber in Kenntnis gesetzt. Und das nicht mal von der Frau selber, sondern er erfährt es dann über das Jugendamt, weil er ja für das Kind aufkommen muss.

Praktisch sieht es dann als Folge so aus, dass dem Vater dann das Kind immer mehr entfremdet wird. Er sieht es immer weniger, zum einem, weil er meistens keine Zeit oder nicht genügend Geldmittel zur Verfügung hat, um eine weite Reise zu tätigen. Dann hat er mal Glück und sieht es mal hin und wieder. Aber kurz vorher wird er benachrichtigt, das es dem Kind Gesundheitlich schlecht gehen würde-schon wieder ein Grund mehr, das Kind nicht sehen zu können. Dann passte es der Mutter nicht an diesem oder jenem Wochenende, weil es ja weitaus wichtiger ist, wie es der Mutter damit geht.

Somit verhindert die Frau immer mehr und effektiver die Besuchszeiten, die dem Vater rechtlich gesehen aber zustehen. Nun geht irgendwann der Mann auf die Barrikaden und meldet seine Rechte an- vor Gericht und beim Jugendamt. Dort wird ihm dann höflich, aber bestimmend mitgeteilt, er könne doch froh sein, das die Mutter so gut auf das Kind achtet. Es wäre doch nur im Sinne von ihm, dass es dem Kind an nichts fehlen solle…

Das Kind wiederum wird zuerst noch sehr viel nach dem Vater fragen. Aber mit den Antworten wird es sich wohl oder übel zufrieden geben müssen. Die da unter anderem wären: “Deinem Vater ist es völlig egal, was du machst, denkst und wie es dir geht.“ Oder das: „Dein Vater will von dir doch gar nichts mehr wissen!“ Nach einer Weile fragt es immer weniger und irgendwann hört es auf, die Frau zu nerven mit diesen „blöden“ Fragen. Zufrieden ist es aber nicht damit-nur bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu glauben, was die Mutter da erzählt.

Es kennt also meistens nur diese Version der Mutter über den doch geliebten Papa. Was man einem Kind damit antut, hat folgenschwere Folgen. Darüber sollten sich die beteiligten Partner im Klaren sein. Das Kind kann sich nicht wehren, ist dieser Maschinerie hilflos ausgeliefert- ebenso der andere Elternteil, der auf diese Art einfach entsorgt wird. Egal ob Mann oder Frau.

Und die Gerichte hier in Deutschland sowie die ganzen Ämter spielen das Ganze mit. Sie sorgen auf diese Weise dafür, dass ganze Familien systematisch zerstört werden. Und niemand fragt das Kind, um das es hier doch die ganze Zeit gehen sollte. Niemand kümmert sich darum, fragt es wie es ihm geht oder was es gerne hätte. Im Gegenteil- ihm wird eingeredet, dass es ohne den Papa doch so viel schöner sein kann.

Wie klingt da denn das Kinderlachen, wenn es dem Kind schlecht geht? Kann es überhaupt noch lachen? Wie verhält es sich so ohne den anderen Elternteil? Ich frage mich das immer wieder, weil mir Kinder wichtig sind. Sie sind unsere Zukunft. Ohne sie ist es mir einfach zu leise. Geben wir ihnen doch ganz einfach genau das, was sie brauchen:

Den Vater UND die Mutter! DAS ist, was ein Kind braucht, um unbeschwerter durch das Leben gehen zu können.

Und dann kann ich auch ruhigen Gewissens sagen: Liebe ist…KINDERLACHEN!

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