Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.(Heiner Geißler)

Beiträge mit Schlagwort ‘Vaterschaft’

Mutter täuscht Sozialämter und ergaunert 200.000 Euro Stütze

Offenbach – Indem sie vorgab, den Vater ihrer Kinder nicht zu kennen und alleinerziehend zu sein, hat eine sechsfache Mutter innerhalb von 18 Jahren drei Sozialämter um mehr als 200.000 Euro betrogen. Dafür muss sie sich vorm Offenbacher Amtsgericht verantworten. Von Veronika Schade

Jahrzehntelang hat es funktioniert und Familie G. ein recht komfortables Leben mit Eigenheim und Autos ermöglicht: Ein systematischer Sozialhilfebetrug in großer Dimension beschäftigt seit gestern das Offenbacher Amtsgericht. Die sechsfache Mutter Luzia G. ist angeklagt, mehr als 200 000 Euro Hilfsleistungen zu Unrecht kassiert zu haben. Dabei soll sie von April 1993 bis November 2011 nach einem Schema vorgegangen sein, das laut Staatsanwaltschaft gar nicht unüblich ist – sie habe die Ämter getäuscht, was die Vaterschaft ihrer Kinder und ihren Familienstand betrifft. Die besonders in gewissen Sippen beliebte Methode, sich als Alleinerziehende mit viel Nachwuchs auszugeben, ist den Sozialämtern seit Jahren bekannt. Nun scheint die Anklage Belege zu haben.

Es beginnt 1993, als Lucia G. im Offenbacher Ämtchen Stütze beantragt. Da hat sie bereits drei Kinder. Sie gibt an, deren Väter seien unbekannt und sie sei alleinerziehend. „Dabei lebte sie seit 1986 mit dem Vater der Kinder in einer eheähnlichen Beziehung“, zitiert die Staatsanwältin die Anklageschrift. Allein in Offenbach kommen auf diese Weise mehr als 100.000 Euro an Sozialleistungen zusammen. Ihr Lebensgefährte soll zu diesem Zeitpunkt über ein Vermögen verfügen, „das die Bedürftigkeit vermindert beziehungsweise ausschließt“. Dieselbe Vorgehensweise wiederholt die heute 46-Jährige bei den Sozialämtern Mönchengladbach und Dietzenbach. In Mönchengladbach kassiert sie „nur“ etwa 4500 Euro, in Dietzenbach sind es mehr als 100.000. Inzwischen hat sie sechs Kinder. Alle haben denselben Vater, mit dem sie nach wie vor zusammen lebt. Die Ämter kennen nur ihre Version – und zahlen. Kaum ist die Anklage verlesen, wird die Verhandlung unterbrochen.

Schnell hier weiterlesen:
https://www.op-online.de/offenbach/200000-euro-stuetze-ergaunert-5255406.html

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„Mein Vater ist ein Samenspender“

„Mein Vater ist ein Samenspender“

Sarah P. (21) will den Namen ihres Erzeugers erfahren

Sarah P., 21, streitet vor Gericht um das Recht, den Namen ihres Erzeugers zu erfahren. Sie hat gute Chancen zu gewinnen. Das Urteil könnte Tausende Samenspender aus ihrer Anonymität reißen.

Der Satz, der im Leben von Sarah P. so vieles veränderte, fiel an einem Samstag vor drei Jahren.

Es war gegen Abend und die damals 18-Jährige lernte gerade für eine Mathe-Klausur, als ihre Mutter sie bat, ins Wohnzimmer zu kommen. „Dein Papa ist nicht dein Papa“, presste die Mutter hervor, halb weinend, halb lachend, nervös und mit der Situation überfordert. „Wie meinst du das?“, fragte die Schülerin.

„Du bist durch eine Samenspende entstanden. Der Mann, den du Vater nennst, ist unfruchtbar.“

Hier geht es zum Artikel:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/samenspende/mein-vater-ist-ein-samenspender-27973106.bild.html

US-Behörde sieht Vaterschaft

Samenspender soll zahlen

Mit seiner Samenspende wollte ein US-Amerikaner 2009 einem lesbischen Paar helfen ein Kind zu bekommen. Jetzt verlangt eine Behörde in Kansas, dass der Mann Unterhalt zahlen soll, denn die Samenspende wurde nicht von einem Arzt injiziert.

In den USA hat ein Samenspender Medienberichten zufolge rund drei Jahre nach der edlen Tat für ihn völlig überraschend eine behördliche Aufforderung zur Zahlung von 6000 Dollar Kindesunterhalt erhalten.

William Marotta hatte nach eigenen Angaben 2009 auf die Anzeige eines lesbischen Paares im Internet reagiert. Der Kinderwunsch der Frauen habe ihn „fasziniert“, sagte der 46-Jährige dem Sender CNN. Nach Beratungen mit seiner Frau und einem Treffen mit dem lesbischen Paar habe er sich einverstanden erklärt und seinen Samen sogar ohne Annahme der angebotenen 50 Dollar gespendet. Dabei seien für den Fall einer erfolgreichen Befruchtung alle elterlichen Verpflichtungen vertraglich ausgeschlossen worden.

Zum weiteren Lesen:

http://www.n-tv.de/panorama/Samenspender-soll-zahlen-article9893491.html

Und hier geht es endlich auch mal gerecht zu:

Kuckucksmutter zu 30.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt – Gericht setzt den Schmerz mit dem Verlust eines Kindes durch einen tödlichen Unfall gleich

Am 11.01.2013 sprach ein englisches Gericht ein sensationelles Urteil gegen die Kuckucksmutter Helen Rodwell, welche ihrem damaligen Mann zwei Kinder untergeschoben hatte. Das Gericht befand, dass das Unterschieben eines Kindes und die Aufdeckung dessen, vergleichbar mit dem Verlust eines Kindes durch einen Unfall ist. Dem entsprechend wurde sie für beide Fälle der Kindesunterschiebung zu je 12.500 britischen Pfund (je ca. 15.000 Euro) verurteilt. Hinzu hat sie die Kosten in Höhe von 25.000 britischen Pfund (ca. 30.000 Euro) dem Scheinvater zu erstatten und die eheliche Wohnung räumen, welche nun zum Verkauf steht.

Neugierig geworden-dann geht’s hier lang:

http://kuckucksvater.wordpress.com/2013/01/14/kuckucksmutter-zu-30-000-euro-schmerzengeld-verurteilt-gericht-setzt-den-schmerz-mit-dem-verlust-eines-kindes-durch-einen-todlichen-unfall-gleich/

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